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  2017-09-26: Schrottmarktbericht September 2017
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Schrottmarktbericht September 2017

Auch in diesem Monat sind die Stahlschrottpreise gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat erhöhten die Werke die Preise um durchschnittlich € 5,00/t bis € 15,00/t. Die Preiserhöhungen richteten sich im Wesentlichen nach den Abschlüssen im August. Wie berichtet haben sich die Preise letzten Monat, je nach Werksferien, aktuellem Bedarf und Zeitpunkt des Abschlusses, unterschiedlich entwickelt. Im September haben sich die Preise konsolidiert. Der Bedarf der Werke war hoch, die Lieferbereitschaft des Handels ebenso. Diese ist im Süden Richtung Schweiz und Italien, durch den Bahnunfall und die Streckensperrung bei Rastatt, stark beeinträchtigt. Die logistischen Probleme sind erheblich. Eine Waggonverladung ist nur unregelmäßig möglich und die Kapazität der Spediteure ist erschöpft.

Aussichten

Seit Mai haben sich die Schrottpreise kontinuierlich nach oben bewegt. Ein weiterer Preisanstieg scheint vorerst gestoppt. Wie sich im Verlauf des Monats gezeigt hat, gerieten die Stahlschrottpreise unter Druck. Die türkischen Verbraucher zögerten die Bestellungen hinaus und setzten die Preise zurück. Noch gibt es keine Erkenntnisse über neue Abschlüsse. Es wird sich zeigen, wie stark die Nachfrage der europäischen Werke im kommenden Monat sein wird. Erfahrungsgemäß ist das Altschrottaufkommen im nächsten Monat sehr hoch und ein Abfluss Richtung Tiefsee wäre für stabile Preise von Vorteil. Mit einem starken Preisrückgang rechnet jedoch niemand. Die Erwartung liegt bei unveränderten Preisen, bis hin zu einer leichten Abschwächung.

Legierter Schrott

Die europäischen Edelstahlwerke sind gut ausgelastet und die Nachfrage und Abnahme von legiertem Stahlschrott ist gut. Wie alle Basismetalle stiegen die Nickelkurse seit Jahresanfang um über 20 %, erlebten aber diesen Monat eine starke Kurskorrektur nach unten. So fiel die Notierung von ihrem höchsten Stand am 04.09.2017 mit US$ 12.200,00/t auf aktuell US$ 10.500,00/t. Ob für den Rückgang tatsächlich der stärkere Export von Nickelerzen aus Indonesien verantwortlich ist, oder ob der Markt einfach überhitzt war, ist nicht eindeutig nachvollziehbar. Tatsache ist, dass die Preise im legierten Schrott deutlich nachgegeben haben.

Aluminium

Nach wie vor halten sich große Kursschwankungen bei Aluminium in Grenzen. In den letzten Tagen sind die Kurse jedoch gestiegen, was sich in erster Linie auf die Preise für Halbzeug fähige Aluminiumschrotte auswirkt Wie die Commerzbank schreibt erhielt der Aluminiumpreis Auftrieb, durch immer wiederkehrende Nachrichten über Kapazitätsstillegungen in China. Dagegen haben am Sekundärmarkt die Preise für Blöcke nachgegeben. Dies hatte unmittelbar auch Auswirkungen auf die Preise für Sekundärschrotte. Diese ermäßigten sich im Schnitt um € 50,00/t.

Kupfer

Wie Nickel so erlebte auch Kupfer nach einem gewaltigen Kursanstieg auf nahezu US$ 7.000,00/t innerhalb kurzer Zeit einen Rückgang auf aktuell US$ 6.400,00/t. Hier scheint sich die Notierung eingependelt zu haben. Am Markt ist ausreichend Material verfügbar. Die Hütten sind gut versorgt. Teilweise waren verschiedene Qualitäten sogar nicht zu verkaufen. Die Abschläge der Hütten auf die LME Notierung sind, auf Grund von einem guten Angebot an Kupferschrotten, nach wie vor hoch.

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