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  2017-12-21: Schrottmarktbericht Dezember 2017
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Schrottmarktlage Dezember 2017

Zum Ende des Jahres kam noch einmal Bewegung in den Markt und die Preise für Stahlschrott haben sich je nach Sorte um € 5,00/t bis € 10,00/t erhöht. Damit erreichten wir in diesem Monat den absoluten Höchststand. Zuletzt sahen wir diese Preise im Dezember 2013. Nach den schwierigen Jahren 2015 und 2016 haben wir 2017 eine sehr belebte und gute Nachfrage der Stahlwerke erlebt und der Bedarf stieg stetig. Das belegen auch die Zahlen des BIR. So stieg der Verbrauch in China von 42,6 Mio. Tonnen im ersten Halbjahr 2016 auf 62,2 Mio. Tonnen im ersten Halbjahr 2017, während er in der EU im betrachteten Zeitraum um 4,8 % auf 47,7 Mio. Tonnen zulegen konnte. Die italienischen Stahlwerke verbrauchten mit knapp 11 Mio. Tonnen 5,8 % mehr als im Vorjahr und die deutschen Werke mit rund 9,8 Mio. Tonnen 3,2 % (Quelle: www.bir.org).

Aussichten

Die Aussichten für das kommende Jahr sind gut. Das bestätigen alle führenden Wirtschaftsinstitute. Es herrscht Vollbeschäftigung und die Konjunkturprognosen aus den Sektoren Auto- und Bauindustrie, sowie Investitionsgüter sind allesamt vielversprechend, was für die europäische Stahlindustrie eine weiterhin gute Auftragslage erwarten lässt. Ob sich die Schrottpreise im Januar 2018 noch einmal erhöhen hängt ganz von dem Stahlschrottaufkommen an sich und der Nachfrage aus den Drittländern ab.

Metalle – Aluminium

„Für Börsenspekulationen ist der Februar einer der gefährlichsten Monate. Die anderen sind Juli, Januar, September, April, November, Mai, März, Juni, Dezember, August und Oktober.“ (Mark Twain)

So, wie der zweiwöchige deutliche Rückgang der Metallpreise Ende November/Anfang Dezember auf den Rückzug der spekulativen Finanzanleger zurückzuführen war, so ist der Preisanstieg seit-dem ebenfalls den Spekulanten zuzuschreiben. Das gilt für Ni-legierte Schrotte sowie für alle Buntmetalle. Die Preise haben wieder deutlich an Fahrt aufgenommen. Aber das Jahr ist gelaufen. Zum Jahresende werden die Bestände in den Werken auf bewusst niedrigem Niveau gehalten.

Ausgenommen davon ist Aluminium. Während Aluminium über das ganze Jahr hinweg fast konstant auf hohem Niveau gehandelt wurde, haben sich die Kurse seit dem Rückgang im November kaum nach oben bewegt Die Werke berichten von bereits guten gefüllten Auftragsbüchern für das erste Halbjahr 2018. Die Nachfrage nach Aluminiumschrotten hat jedoch deutlich nachgelassen.

Insgesamt können wir mit dem Jahr 2017 sehr zufrieden sein, sieht man einmal ab von den großen logistischen Problemen der DB Cargo. Schauen wir also optimistisch in das Jahr 2018.


Wir wünschen allen ein gesegnetes, ruhiges und vor allem friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Herzliche Weihnachtsgrüße

Ihre Bettina Schuler-Kargoll





Bettina Schuler-Kargoll (21.12.2017)


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